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Akupressur an Tai Yang

(Großes Yang)


 

anggewendet bei Kopfschmerzen, Trigeminusneuralgiest und Facialisparese ist die Akupressur ein Teilgebiet der Tuina.

Tai Yang ist einer der Hauptpunkte um überschießendes Yang abzuleiten, wie wir es zum Beispiel bei Bludhochdruck und/ oder Unruhe- und Erregungszuständen finden.

 

 

 

Tui (drücken, schieben und Na (greifen, ziehen) ist die chinesische Form der Manualtherapie.

In China ist sie seit ca 5000 Jahren bekannt. Ausführlich beschrieben wurde sie erstmalig im berühmten Hunag Di Nei Jing (Die Inneren Klassiker des gelben Kaisers) als ANMO. Die im Laufe der Zeit entstandenen unterschiedlichen Techniken wurden um das 14. Jahrhundert zu einer Form vereinigt, die um neue Erkenntnisse ergänzt, bis heute an den medizinischen Hochschulen gelehrt wird.
Tuina kombiniert dabei verschiedene manuale Techniken, mit deren Hilfe, Gelenke und Muskulatur mobilisiert aber auch manipuliert werden können. Hauptindikationen sind die Behandlung von chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Aber auch innere Erkrankungen bei Erwachsenen und Kindern lassen sich gut therapieren. Ein weiteres Indikationsgebiet sind die zunehmenden psychovegetativen Erkrankungen wie zum Beispiel Erschöpfungssyndrome.
Die Tuina kombiniert zwei Sichtweisen: Zum einen orientiert sie sich anatomisch-funktionell, vor allem an Muskeln, Faszien und Triggerpunkten, 

Wir versuchen dabei die Muskulatur zu detonisieren (bei Verspannungen und Verhärtungen die übermäßigen Spannungszustände abzubauen), die Muskulatur zu dehnen und Myogelosen (strukturelle Verhärtungen) zu löschen.  Am Ende stehen Deblockierungstechniken, die ausschließlich nach ausgiebiger Entspannung der Muskulatur erfolgen. Diese Techniken sind immer weich und folgen  dabei der passiv durchgeführten Bewegungsrichtung. Außerdem werden sogenannte Friktionstechniken angewandt, die in der Lage sind, lokal strukturell verhärtete Spots aufzuweichen und damit wieder eine gute Sauerstoffversorgung des Muskels zulassen.
Als eine der fünf Säulen der TCM berücksichtigt sie zum anderen aber auch den Gedanken der energetischen Versorgung des Organismus über spezielle Leitbahnen und betrachtet deren Blockade als Ursache von pathologischen Zuständen. Dieser Idee folgend, wird durch die Therapie der freie Fluss des Qi wieder hergestellt und energetische Dysbalancen ausgeglichen.
Die besten Ergebnisse werden durch eine Kombination von Tuina mit Akupunktur erzielt. Darüber hinaus sind Übungen aus dem Bereich des medizinischen Qi Gong hervorragend geeignet, um die Erfolge der Therapie auch langfristig zu gewährleisten.
Das therapeutische Konzept basiert dabei nicht auf rein mechanisch ausgewählten Behandlungsfeldern und Punkten sondern ergibt sich aus der sorgfältig durchgeführten TCM-Diagnose. 

Die Kombinationstherapie mit Akupunktur und Tuina zeigt oft eine verblüffende Wirkung. Die Symptome bessern sich oft schon nach den ersten Sitzungen.